Wilhelm Fröhlich (verstorben)

Wilhelm ist am 12. April 2019 verstorben. Vielen von uns war er ein Freund, manchen sogar ein väterlicher Freund. Er verstand es, mit Ruhe, Gelassenheit und Fröhlichkeit (nomen est omen) seinen zuletzt schweren Weg zu gehen und unseren werdenden Kunstverein ermutigend zu begleiten. Seine künstlerische Begabung war außerordentlich. Er überraschte uns immer wieder mit seinen originellen Gedichten, widmete sich der Bildhauerei und konnte gegenständlich mit erstaunlicher Präzision malen, hatte aber auch viel Freude am Experimentieren mit Farben und Formen. Er liebte das Leben in seiner Vielfältigkeit, was sich in seinem künstlerischen Werk vortrefflich widerspiegelt. Wir werden Wilhelm in bleibender und bester Erinnerung behalten.

Hobbykünstler

Ich bin 1935 im malerischen Masuren/Ostpreußen geboren. Nach dem Studium fürs Lehramt in Thorn und Danzig arbeitete ich als Mathe- und Physiklehrer in Sommerau bei Deutsch Eylau und später in Elbing. 1974 siedelte ich mit meiner Familie nach Deutschland um. In Nordenham unterrichtete ich an einer Realschule.

Da man Gefühle nicht mit Zahlen ausdrücken kann, begann ich, quasi als Ausgleich für Mathematik und Physik, Gedichte zu schreiben, von denen ich auch einige in Anthologien veröffentlichte. Seit 2009 wohne ich mit meiner Frau in Bad Krozingen. Hier entdeckte ich nicht nur die schöne Landschaft, sondern auch den Spaß am Malen.

Ich belegte Malkurse und bringe nun Landschaften in Acryl und als Aquarell auf Leinwand und Papier. Ich spiele auch gerne mit FRÖHLICHEN Farben, aus denen sich dann abstrakte Bilder ergeben. Hoffe ich. Seit einiger Zeit bearbeite ich auch Specksteine, deren Farbtöne und dekorative Maserung den kleinen Skulpturen ein einmaliges Aussehen verleihen.