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Klassisch und Modern Malen im Badeparadies Titisee am 02. Oktober 2022

Im Badeparadies Titisee hatte man sich einen besonderen Tag ausgedacht: Verschiedene Kunstbereiche, Tanz, Musik, Malerei sollten sich ausdrucksstark präsentieren im Kontrast verschiedener Stile – klassisch und modern.

Jani Valentimi und Susanne Agostini-Wurow von ART stellten sich der Aufgabe, mussten zwar ordentlich schwitzen, hatten aber zwei tolle Bilder zum Thema “Palmenoase” kreiert. Jani in eher klassischem Malstil, Susanne eher modern inspiriert. Das Badeparadies war sehr gut besucht an diesem Sonntag und die beiden hatten sehr viele Zuschauer, die sich vom Entstehen der zwei Bilder faszinieren ließen.

Atelierbesuch Bruno Feger, Eschbach am 28. September 2022

Ende September besuchte der ART Kunstverein das Atelier von Stahlkünstler Bruno Feger in Eschbach. Der Kontakt kam im Sommer auf der ART Karlsruhe zustande, auf der der Künstler einen Teil seiner überdimensionalen Stahlobjekte ausstellte und auch persönlich anwesend war. Herr Feger war sofort bereit, unseren Kunstverein in seinem Atelierhaus im Gewerbepark Eschbach zu empfangen.

Auf dem weitläufigen Grundstück begrüßten uns zwei pralle Riesenkirschen in leuchtendem Rot unter alten Bäumen. Im Atelier fielen uns gleich die großformatigen, strahlendgelben Zitronen ins Auge; stand auch eine appetitliche Schwarzwälder Kirschtorte auf einem Sockel, aber Vorsicht, reinbeißen war nicht ratsam – das hätte mit absoluter Sicherheit ein paar Zähne gekostet, denn sie war wie viele der Objekte aus Stahl gefertigt!   

Die Skulpturen Bruno Fegers beruhen auf einer intensiven Beschäftigung und einer tiefen emotionalen Berührtheit des Künstlers mit der Natur.

Sein Atelier- und Wohnhaus hatte der Künstler über mehrere Jahr hinweg fast 100% selbst entworfen, geplant und gebaut, mit riesigen Südfenstern und hohen Decken. Bruno Feger lebt mit und in seiner Kunst!

Bei Wein und Käse – der ausnahmeweise nicht aus Stahl war –  erzählte er uns in seiner charmanten und offenen Art aus seinem künstlerischen Leben;  beschrieb uns den Bau seines Hauses in Eschbach, der doch einige Jahre dauerte.

Es war für uns alle ein sehr schöner und rundum interessanter Besuch und es hat – wie immer, wenn (Art-)Engel unterwegs sind – nicht geregnet!

Waltraud Gänßmantel

Fahrt zur Landesgartenschau in Neuenburg am 10. September 2022

Wegen der vielen Blumen und anderen Pflanzen sind wir nicht nach Neuenburg gefahren. Vielmehr interessierten sich die teilnehmenden Mitglieder von ART für die auf der LGS ausgestellten und speziell für dieses Ereignis geschaffenen Kunstobjekte. Während einer kenntnisreichen und professionellen zweistündigen Kunstführung der Freiburger Kunsthistorikerin Susanne Meier-Faust hatten wir die Möglichkeit, alle auf der LGS ausgestellten Kunstwerke zu sehen und erläutert zu bekommen. Zur Freude von S. Meier-Faust waren wir bisher der erste Kunstverein aus der Regio, der diese Möglichkeit wahrgenommen hatte. Sechs Künstler*innen aus dem Dreiländereck hatten die Möglichkeit erhalten, ihre Kunstwerke in dem Kunstraum „Natur“ auszustellen. Erstaunlicherweise ist die LGS Neuenburg die erste ihrer Art, die auch Kunstwerke ausstellt.

Direkt nach den Schlussworten der Kunsthistorikerin setzte der Regen ein: ART hatte wieder einmal Glück mit dem Wetter.

Lieben Dank unserer Kunstfahrten-Organisatorin Monika Degen-Hellmuth, die wieder einmal etwas Besonderes für unseren Verein ausgesucht und realisiert hatte.

Kunstfahrt zur Ausstellung von Tomi Ungerer bei WÜRTH Arlesheim am 18. Juni 2022

Wenn ART unterwegs ist, wird’s eigentlich immer sonnig und warm… diesmal eher sonnig und heiß.

Per Bus startete die gut gelaunte Reisegruppe auf die kurze Reise nach Arlesheim, gleich hinter Basel.

Arlesheim ist ein kleiner wunderschön beschaulicher Ort mit einst großer Bedeutung als sich das Domkapitel, das von Basel nach Freiburg im Breisgau geflohen war, 1679 in Arlesheim niederlies.

Heute prägt die Domkirche und die umliegenden Gebäude samt den gut erhaltenen historischen Nebenstraßen der Altstadt das Stadtbild.

Zentrale Sehenswürdigkeiten sind zudem die Ermitage, ein historischer Landschaftsgarten mit dem Schloss Birseck, Grotten, Weihern und einer Einsiedelei und das Schloss Reichenstein.

Unser erstes Ziel jedoch war das Forum Würth in Arlesheim.

Die Sammlung Würth wurde in den 1960er Jahren von Reinhold Würth initiiert. Sie ist im Schwerpunkt der Malerei, Grafik und Bildhauerei des 20. und 21. Jahrhunderts gewidmet, verfügt allerdings auch über einen bedeutenden Bestand spätmittelalterlicher Werke aus Süddeutschland, dem Bodenseeraum und der Nordschweiz sowie Kunstkammer-Objekte aus Renaissance und Barock. Rund 18’200 Werke zählt die Sammlung Würth heute. Die Würth Gruppe unterhält heute 15 Museen und Kunstdependancen in diversen Ländern. Besonders dabei ist, dass der Eintritt frei ist. Reinhold Würth ist es wichtig, seine Kunstsammlung von über 18.000 Werken der Öffentlichkeit leicht zugänglich zu machen.

Zurzeit ist im Forum Würth Arlesheim die Ausstellung „Tomi Ungerer“ zu besichtigen.
In mehreren Themenräumen sind Werke des aus dem Elsass stammenden Künstlers zu bewundern.

Der französische Künstler Tomi Ungerer (1931–2019) gehört zu den bedeutendsten und zugleich provokantesten Illustratoren unserer Zeit. Sein gewaltiges Werk zählt mehr als 40’000 Zeichnungen, Ölbilder, Plakatentwürfe, Collagen, Lithografien, Holzschnitte und Objekte. Dazu kommen 140 Bücher von der Sozialsatire, über das „Deutsche Liederbuch“ bis zum Märchenbuch.

Die Ausstellung im Forum Würth Arlesheim bietet einen inhaltlichen Querschnitt durch das ebenso tiefgängige wie überaus kurzweilige Werk dieses leidenschaftlichen Künstlers.

Nach der Führung durch die Sammlung ging es zur Domkirche und ins Dorf Arlesheim, nach einem Rundgang traf sich die Gruppe auf dem Karusselplatz am Rande der Ermitage zu einem gemütlichen und ART-typischen Picknick.

Der Hitze geschuldet ging es gutgelaunt und mit großartigen Eindrücken etwas früher als geplant wieder zurück nach Bad Krozingen. Die Pläne für die nächste Kunstreise von ART Bad Krozingen dürften nicht lange auf sich warten lassen. (Text und Collage: Thomas Thürling)

„Malerei und Astronomie analysieren den Klimawandel“ Vortrag am 01. Juni 2022

Vortrag Otto Reichenstein, Kunstmaler und Amateur-Astronom

Voller Begeisterung erzählte unser Otto seine Beobachtungen am Himmel, sei es von seinem zu Hause aus oder auf seinen nächtlichen Wanderungen auf dem Schauinsland. Mitgebracht hatte er sein erstes Teleskop aus Jugendzeiten sowie seine neueste große Anschaffung, mit der man perfekt den Himmelskörper anschauen kann. Nach einem ca. 90minütigen Vortrag waren die vielen Mitglieder und deren Gäste nicht müde, Fragen zu stellen.

Danke, dass du uns dein Wissen mitteilen wolltest.

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