ART Kunstfahrten

ART Kunstfahrten

ART Kunstfahrt am 14. Oktober 2018 zur Kunsthalle Mannheim

Mit einem vollbesetzten Bus fuhren ART-Mitglieder und Nichtmitglieder nach Mannheim zur wiedereröffneten Kunsthalle. Gleich zu Beginn befanden wir uns in einer lichtdurchfluteten, architektonisch traumhaften Halle wieder und wurden vom Personal freundlichst begrüßt. Die Führung durch die Sammlungspräsentation „OFFEN“ mit den inspirierenden Kunstwerken sowie die Architektur begeisterte uns alle. Bei herrlichem sonnigen und warmen Wetter genossen wir nicht nur die professionelle Führung durch die Kunsthalle , sondern auch die freie Zeit. Sie ermöglichte uns, die Stadt bei einem herrlichen Eis etwas zu erkunden. Im Anschluss daran trafen wir uns vor der Kunsthalle im Park am Wasserturm und feierten mit einem von Café Mohrenköpfle, Bad Krozingen, hergestellten Kuchen und dem traditionellen Prosecco unsere 10. Kunstfahrt. Alle zehn Kunstfahrten wurden von unserer Organisatorin, Monika Degen-Hellmuth perfekt organisiert. Frohgelaunt und voller Begeisterung über das Erlebte wurden wir dann wieder nach Bad Krozingen chauffiert.

ART Kunstfahrt am 27. Mai 2018 nach Stuttgart: Mixed Realities

Ein tolles Erlebnis für alle Teilnehmer unserer Kunstfahrt und eine gelungene Vorschau auf das, was uns künftig in der Kunst erwartet: Überall sind wir heutzutage online – Wir lassen uns von Navigationsgeräten durch fremde Städte führen und können Kinokarten mit unseren Smartphones kaufen. Inzwischen gibt es Software, die beispielsweise im Auto Informationen direkt in unser Blickfeld einblendet. Auf verschiedenste Arten vermischen sich unsere reale Welt und virtuelle Welten, zu erweiterten, so genannten „augmentierten Realitäten“ (AR). Dabei müssen Realität und Virtualität perfekt aufeinander abgestimmt werden!

                                                                               

Bei Virtual Reality trägt man eine sogenannte Daten-Brille und lässt sich in fremde Welten „tauchen“. Die echten Umgebungen spielen keine wesentliche Rolle mehr. Anders bei Augmented Reality: Hier wird die echte Realität durch zusätzliche Informationen erweitert. Und sei es nur ein Pokémon in unserem Vorgarten. Der Begriff »Mixed Realities« unterstreicht dabei die These der Ausstellung in Stuttgart, dass virtuelle und reale Welten nicht parallel nebeneinander bestehen oder Gegensätze bilden, sondern ein Kontinuum formen, sich ergänzen und/oder auch bereichern können – in jedem Fall sich in einem permanenten Austausch befinden.

Längst haben sich »Virtual Reality« (VR) und »Augmented Reality« (AR) in Industrie, Forschung und Lehre etabliert. Zum Beispiel in der Medizin: Kombiniert mit der neuesten Generation von Virtual Reality-Brillen können somit weltweit erstmals Patientenbilddaten in für Chirurgen nutzbarer Qualität virtuell aufbereitet werden. Die Benutzer können virtuell mit beispielsweise dem zu operierenden Hüftknochen interagieren, ihn vergrößern und aus der Nähe betrachten. Piloten z.B. lernen während ihrer Ausbildung an Simulatoren, bevor sie dann später als fertiger Pilot eigentlich nur noch ein Controller sind, da das Flugzeug eigentlich nur noch vom Computer gesteuert wird.

Entwicklungen in der Spieleindustrie und neueste Generationen an Consumer Hardware begünstigten diesen Erfolg, der der Medizin den Zugang zu dreidimensionalen „Testräumen“ ermöglicht. Die Schweiz z.B. mischt nicht nur im Game-Bereich mit. Seit einigen Jahren setzt sie auch bei der VR-Technologie im Gesundheitswesen Maßstäbe. Ein Start-up mit Sitz in Lausanne hat ein System zur beschleunigten motorischen Rehabilitation nach einer Hirnverletzung oder einem Hirnschlag entwickelt. Die von einem Neurowissenschaftler der ETH Lausanne entwickelte Technologie gilt seit 2011 als internationale Referenz. Virtual Reality hat sich bei der Behandlung von Phobien und in der Psychologie bereits einen Namen gemacht.

Großes Interesse haben aber auch bereits Museen bekundet. Sie sehen darin Möglichkeiten, Besuchern die intuitive und zerstörungsfreie Erkundung des Inneren von Exponaten wie beispielsweise Mumien zu ermöglichen.

ART Kunstfahrt nach Bern am 27. Januar 2018: Bestandsaufnahme Gurlitt

Wieder einmal eine ausgebuchte Kunstfahrt von ART: Dieses Mal führte sie uns ins Kunstmuseum Bern. Dort war der Teil der Sammlung Gurlitt zu sehen, der den “entarteten Kunstwerken” zuzurechnen ist, also solchen, die aus Museen während der Nazizeit entfernt wurden und durch Kunsthändler wie Hildebrand Gurlitt gekauft und vermittelt wurden. Dabei handelte es sich um mehr als 20.000 Kunstwerke von 1400 Künstlern aus über 100 deutschen Museen. Die sog. “Raubkunst” wurde zur selben Zeit in einer parallel stattfindenden Ausstellung in Bonn gezeigt. Die Führung durch eine hochkompetente Kunsthistorikerin spannte den Bogen der ausgestellten Kunstwerke von der Berliner Secession, über die Brücke, den Blauen Reiter, das Bauhaus bis hin zum Spätexpressionismus. Sie machte auch deutlich, in welchem Dilemma sich Gurlitt und seine drei ebenfalls von den Nazis beauftragten Kollegen (Bernhard A. Böhmer, Ferdinand Möller und Karl Buchholz) befanden: einerseits Kunst vor der Vernichtung zu retten, andererseits aber dem Regime durch den Verkauf größere Geldbeträge zukommen zu lassen. Eine sehr bewegende und hervorragend präsentierte Ausstellung! 

ART Kunstfahrt: Urban Art Biennale 2017 & INKA Ausstellung Völklingen

Kunstfahrt zur Völklinger Hütte am 30.07.2017

ART Bad Krozingen e.V. fuhr mit dem Bus über Frankreich nach Völklingen zur Völklinger Hütte, dem Weltkulturerbe der UNESCO. Einer der spannendsten Orte der Welt. Hier lassen sich alle Stationen der Eisenerzeugung nachvollziehen. Die Völklinger Hütte ist die einzige stillgelegte Eisenhütte in ganz Europa und Nordamerika, in der die Originalausstattung noch erhalten ist. Tief hinein ging es in die dunklen Gänge der Möllerhalle, in der die „Urban Art Biennale 2017“ stattfand. Wir erhielten eine sehr eindrucksvolle 90minütige Führung durch diese Ausstellung und waren fasziniert von der Industriekultur von damals kombiniert mit der modernen Kunst von heute. Wir hatten weiterhin die Möglichkeit, eine große INKA-Ausstellung zu besichtigen. Ein ganz besonderer Ort im Weltkulturerbe Völklinger Hütte ist das „Paradies“ in der ehemaligen Kokerei. Es verbindet Industriekultur, Natur und Kunst in einzigartiger Weise. Es war für alle Teilnehmer ein wunderschöner Tag.

ART Kunstfahrt zur Magritte-Ausstellung Frankfurt

Kunstfahrt nach Frankfurt am 12. März 2017:

Der Kunstverein ART Bad Krozingen e.V. bot seinen Mitgliedern und allen kunstinteressierten Menschen einen besonderen Tag in Frankfurt. Mit dem Reisebus fuhren wir zuerst zum Mittagessen zu einer typischen Apfelweinkneipe. Gut gelaunt gingen wir von dort aus zu Fuß über den Main zur Magritte-Ausstellung in die Kunsthalle Schirn. Die junge Dame, die uns durch die Ausstellung führte, schaffte es innerhalb kurzer Zeit, uns alle für Magritte zu begeistern. Bei herrlichem Wetter ging es später dann zurück zum Reisebusfahrer, der uns mit einer Sightseeing-Tour durch Mainhattan mit einem weiteren Highlight verwöhnte: Spektakulärer Ausblick aus dem Bus in den Himmel zu den Frankfurter Wolkenkratzern! Voll der guten Eindrücke kamen wir am späten Abend in Bad Krozingen an.

ART Kunstfahrt nach Colmar ins neu gestaltete Unterlindenmuseum

Kunstfahrt nach Colmar am 4.12.2016

Die jährliche Nikolausfahrt führte dieses Jahr nach Colmar und ins dortige Unterlindenmuseum.
Die hervorragende und kompetente Führung übernahm unser Mitglied Dr. Katharina Herrmann. Danach folgte ein Bummel über den schönen Weihnachtsmarkt.

ART Kunstfahrt zum Schaulager Basel

Kunstfahrt zum Schaulager Basel am 6. Januar 2016

Das Schaulager Basel war Ziel unserer ersten Kunstfahrt 2016; ein ganz besonderes Erlebnis, da zum ersten Mal nach dreißig Jahren die Möglichkeit bestand, die Ausstellung “FUTURE PRESENT – Zeitgenössische Kunst von der Klassischen Moderne bis heute”, die zur Sammlung der Emanuel Hoffmann-Stiftung gehört, zu besuchen. Ansonsten ist diese Ausstellung nur für Fachpublikum zugänglich. Ziel der Stiftung ist es, “Zuversicht auf die Zukunft” zu vermitteln durch das Sammeln, Konservieren und Vermitteln zukunftsgerichteter Kunst. Nach einer interessanten Führung durch die Ausstellung hatten wir noch die Möglichkeit, die teilweise riesengroßen Installationen und Kunstwerke (der Rattenkönig von Katharina Fritsch z.B. hat eine Höhe von ca. 2,80 m und eine Breite von 13 m). Nach diesem beeindruckenden Nachmittag ließen wir den Abend bei Sekt und kulinarischen Schmankerln zusammen mit anderen Mitgliedern des Kunstvereins im Hotel Eden in Bad Krozingen ausklingen.

Rattenkönig von Katharina Fritsch im Schaulager Basel; freiverwendbares Foto https://c2.staticflickr.com/4/3661/3626354691_05b504cc27_z.jpg?zz=1

 

ART Kunstfahrt nach Pforzheim ins Schmuckmuseum & zu ROM 312

Kunstfahrt nach Pforzheim am 6. Dezember 2015:
Der Ganztagesausflug ging dieses Mal nach Pforzheim. Es erwartete uns als erstes eine Führung durch das Schmuckmuseum unter dem Motto „5000 Jahre Schmuckgeschichte“. Nach der Mittagspause und dem Besuch des Weihnachtsmarktes fuhren wir zum Gasometer, um dort eine einzigartige Ausstellung zu besichtigen: die Ausstellung 360 Grad Panorama ROM 312 von Yadegard Asisi. Wir alle waren total beeindruckt.

ART Kunstfahrt nach Karlsruhe zur Kunsthalle und Majolika

Anlässlich der Karlsruher  300-Jahr-Feier veranstaltete die Staatliche Kunsthalle eine Ausstellung zu Ehren der Markgräfin Karoline Luise von Baden (1723-1783). Sie hatte wesentlich beigetragen zur noch heute zukunftorientierten und kulturinspirierten Einstellung der Karlsruher und einen wichtigen Grundstein gelegt zur Sammlung der Kunsthalle. Zur Einstimmung auf die Ausstellung und auf Karlsruhe informierte Thomas Lorscheid während der Hinfahrt über Baden, das Badische Herrscherhaus und die Entwicklung seiner Geburtsstadt in den 300 Jahren seit ihrer Gründung. Der Kaufmännische Leiter berichtete uns über die Aufgaben und die Arbeit der Kunsthalle und ließ uns auch schließlich einen Blick hinter die Kulissen werfen auf die Arbeit der Restauratoren und in die Archive. Ein Picknick im Innenhof der Kunsthalle beschloss den Besuch und ein ausführlicher Spaziergang durch den direkt neben der Kunsthalle liegenden Botanischen Garten und den Schlosspark führte schließlich zur Karlsruher Majolika, in der wir einen Eindruck von der keramischen Arbeit vieler Karlsruher Künstlergenerationen bekamen und auch über die Entstehungsgeschichte des berühmten “Bamby” einiges erfuhren. Leider musste die Majolika nur kurze Zeit nach unserem Besuch ihre Tore für immer schließen.

ART Kunstfahrt nachTübingen zur ChocolART

Unsere 1. Kunstfahrt führte am 6.12.2014 nach Tübingen zur ChocolART, Deutschlands größtes Schokoladenfestival. Traumhafte Gemälde, Verzierungen und Motive wurden gezeigt und beeindruckten und schmeckten uns allen.